Traditioneller Friedhofsbesuch

Anlässlich des Reformationsjubiläums besuchten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 b den Barbyer Friedhof und legten am Grab von Werner Steinhausen (1504-1588) ein Blumengebinde nieder. Steinhausen wurde von Martin Luther in die freie Reichsgrafschaft Barby gesandt, um hier die Ideen der Reformation zu festigen. Bereits im Jahre 1526 hatte sich Graf Wolffgang I. der neuen Konfession angeschlossen, womit Barby zu den frühesten protestantischen Gebieten in Deutschland zählt. Unter Steinhausen setzte sich die Reformation nach 1545 dann endgültig durch. Als Dank für sein jahrzehntelanges Wirken wurde der Pfarrer nach seinem Tod im Jahr 1588 unter der für ihn gestifteten Außenkanzel der St.-Georgi-Kapelle bestattet.

Die Neuntklässler besuchten jedoch nicht zum ersten Mal das Grab. Bereits im Jahr 2013, dem Gründungsjahr des Standortes Barby, begründeten sie als Fünftklässler eine Tradition für ihre Christliche Sekundarschule, eine Tradition, die auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden soll.

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